Traurig, fassungslos, mitfühlend

zeigt sich in diesen Tagen der SC Uckerath 1922 e.V. Der Verein trauert um die Eheleute Herbert und Uschi Erbe, die plötzlich und unerwartet im Alter von 75 und 72 Jahren im Abstand von zwei Tagen verstorben sind.

Herbert und Uschi Erbe waren ein Leben lang eng verbunden mit dem SC Uckerath.

Mehr als 60 Jahre lang war Herbert Mitglied des SCU und gehörte über fünf Jahrzehnte ununterbrochen dem Vorstand an. Zunächst über den damaligen Jugendausschuss berufen, wurde er 1967 zum Geschäftsführer gewählt und übernahm 1979 und 1992 den Vorsitz des Vereins. Mit der Gründung der Tennisabteilung übernahm Herbert von 1986 bis 1990 auch das Amt des ersten Vorsitzenden des Gesamtvorstandes. Wer selbst einer ehrenamtlichen Aufgabe in dem Umfang nachgeht, wie Herbert es getan hat, weiß, wie wichtig die Unterstützung durch die eigene Familie ist. Seine liebe Frau Uschi hat sein Engagement für den SCU von Herzen gerne mit getragen, tatkräftig unterstützt und sich im Umfeld des Vereins stets wohl gefühlt. Umso bitterer empfinden wir nun den Tod dieser beiden Menschen.

Herbert Erbe wurde für seine Verdienste für den SC Uckerath mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 1992 die SCU-Ehrennadel in Gold, 1997 wurde er in den „Club der 100“ berufen, dem Ehrenamtspreis des DFB, 1998 die silberne Ehrennadel und 2004 die goldene Ehrennadel des Fußballverbandes Mittelrhein. 2005 wurde Herbert Erbe zum Ehrenvorsitzenden der Fußball-Abteilung ernannt und 2017 zum ersten Ehrenpräsidenten des SCU. 2018 verlieh ihm die Stadt Hennef die Hennefer Sportnadel.

Was Herbert Erbe für den SCU geschaffen hat, ist nicht hoch genug zu bemessen. Wie kein anderer hat Herbert durch sein Engagement und Handeln diesem Verein „seinen Stempel aufgedrückt“ und ihm bis zu seinem Tod gedient. Mit dem von ihm geleiteten Bau unseres Clubheims hat er dem Verein sogar ein steinernes Denkmal hinterlassen. Der SCU verliert nicht nur ein Vereins- und Ehrenmitglied, sondern seine Ikone.

Herbert, Du hinterlässt eine Lücke, die wir nicht füllen können. Doch in unseren Herzen bleibst Du immer das, was Du stets warst: ein Vorbild für die Jugend und ein echter Sportsmann. Uschi, auch Dir sagen wir Danke – dass Du Deinen lieben Mann in seinen Anliegen rund um den SCU unterstützt und ihm den nötigen Freiraum für sein Engagement gegeben hast.

Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei der Familie, der wir unsere tief empfundene Anteilnahme aussprechen möchten. Lieber Volker, liebe Susi, lieber Jonas und liebe Johanna: Liebe, Dankbarkeit und Erinnerungen kann Euch niemand nehmen.